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Tai Chi Chuan ist eine alte chinesische Bewegungskunst, welche heute als Entspannungs- sowie Konzentrationsübung in vielfältigen Spielarten weltweit Millionen Anhänger gefunden hat.

Im Volksmund wird Tai Chi Chuan (Taijquan) als Schattenboxen bezeichnet. Es zeichnet sich durch langsame, fließende und harmonisch aufeinander folgende Bewegungen aus und ist Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Es gibt verschiedene Tai Chi Chuan Familienstile. Diese Formen sehen äußerlich unterschiedlich aus, bauen aber alle auf denselben Grundprinzipien auf. Der Yang- Stil, nach der Familie Yang, ist aus dem Chen-Stil hervorgegangen und wahrscheinlich der weltweit am meisten verbreitete.

Yang Chenfu, der Enkel des Stil- Begründers Yang Luchan, entwickelte aus dem ursprünglichen Tai Chi, als Kampfkunst betrieben, das "Standard- Yang- Tai Chi" als wissenschaftlich erwiesenes, gesundheitsförderndes Präventions- und Genesungsprogramm.

Die heutigen Hauptvertreter des Yang-Stiles sind Großmeister Yang Zenduo, der Sohn von Yang  Chenfu, und sein Enkel, Meister Jun. Beide führen als offizielle Vertreter der Yang Familie die Familientradition fort und widmen ihr Leben dem Üben und Unterrichten ihrer Kunst. Sie legen dabei größten Wert auf genaue Ausführung der Langform (großer Rahmen) sowie auf das Einhalten der 10 Prinzipien.

Meister Yang Zhenduo schuf Qualitätssicherungszentren, welche weltweit gleiche Standards zertifizieren.  Im Oktober 1998 gründete er die "International Yang Style Tai Chi Chuan Association", deren Präsident sein Enkel und Nachfolger Meister Yang Jun ist.

Mein Lehrer, Dr. Stephan Langhoff (Deutscher Tai Chi Dachverband e.V.), ist laut Großmeister Yang Zendhuo einer seiner besten Schüler. Er verfügt über eine mehr als 40-jährige Praxiserfahrung als Lehrer und Ausbilder.  Ich konnte bisher 7 seiner didaktisch sowie inhaltlich hervorragenden Ausbildungswochen bei Hamburg (Hützel) genießen und meine Ausbildung zum Tai Chi Lehrer in der Kategorie Profistufe absolvieren.

Tai Chi erschließt sich nicht unbedingt ab der 1. Stunde. Das Erlernen von runden und weichen Bewegungen, ein Körpergefühl entwickeln, das Finden der Körpermitte (Gewichtsverlagerung) und die Ruhe in der Bewegung bilden die Basis.

"Man ruht während man übt und man übt während man ruht" - ein tolles Erlebnis und zugleich ein wunderbarer Ruhepool in unserer hektischen Zeit.

Man wird beweglicher, kraftvoller und gelassener.

im Wudang Gebirge  in China 2011